Gesund im Mund —
gesund ein Leben lang.
Das Institute for Oral Longevity verbindet aktuelle Forschung über orale Entzündungen mit Longevity-Wissenschaft. Evidenzbasiert, neutral und für alle verständlich — ergänzt durch wissenschaftlich entwickelte Pflegeprodukte.
Longevity durch gesunden Mund
Wir glauben, dass ein gesunder Mund entscheidend für ein langes, gesundes Leben ist. Deshalb übersetzen wir komplexe Wissenschaft in klare Empfehlungen — neutral, evidenzbasiert und verständlich für alle.
Wissenschaft trifft Alltag
Wir übersetzen aktuelle Forschung zu Biofilm, Inflammation und Systemerkrankungen in verständliche, umsetzbare Empfehlungen für Ihre tägliche Pflege.
Neutral & unabhängig
Unsere Empfehlungen folgen ausschließlich der wissenschaftlichen Evidenz. Produkte werden transparent und objektiv bewertet — auch unsere eigenen.
Ganzheitliche Gesundheit
Der Mund ist kein isoliertes Organ. Wir zeigen die Verbindungen zu Herzgesundheit, Stoffwechsel, Immunsystem und kognitiver Gesundheit im Alter.
Unser Institut baut auf fünf strategischen Pfeilern — von der Grundlagenforschung bis zum Pflegeprodukt.
🌐 Internationale Plattform: Die i2ol-Inhalte werden künftig in fünf Sprachen verfügbar sein — Deutsch · English · Español · Français · 中文
Wie orale Gesundheit Ihr Leben verlängert
Chronische Entzündungen im Mund können systemische Entzündungsprozesse verstärken — ein zentraler biologischer Treiber des vorzeitigen Alterns.
Parodontitis & kardiovaskuläres Risiko
Metaanalysen zeigen ein erhöhtes Herzerkrankungsrisiko bei Parodontitis-Patienten. Mechanismen: proinflammatorische Zytokine, Bakteriämie, endotheliale Dysfunktion und Atherosklerose-Progression. Parodontitis-Patienten zeigen konsistent erhöhte CRP-Werte (Tonetti et al., ESC 2013).
Inflammaging & orale Dysbiose
Das orale Mikrobiom beeinflusst systemische Inflammationsmarker wie CRP und IL-6 (Hajishengallis, Nature Rev 2015).
Alzheimer & Parodonthitis-Keime
P. gingivalis und seine Toxine wurden in Gehirnen von Alzheimer-Patienten nachgewiesen (Dominy et al., Science Adv 2019).
Diabetes & parodontale Gesundheit
Bidirektionale Beziehung: Parodontitis verschlechtert glykämische Kontrolle und umgekehrt (Taylor et al. 2013).
Chronische Mundentzündung als Treiber des Alterns
Niedriggradige chronische Entzündungen — sogenanntes „Inflammaging" — gelten als zentraler Mechanismus des biologischen Alterns. Parodontitis liefert dauerhaft proinflammatorische Signale in den Blutkreislauf.
Das orale Mikrobiom: erste Verteidigungslinie
Über 700 Bakterienspezies besiedeln den Mund. Eine gestörte Balance (Dysbiose) kann zu Biofilm-Pathogenität führen, die lokale und systemische Immunreaktionen auslöst. Schlüsselpathogene: Porphyromonas gingivalis, Tannerella forsythia und Treponema denticola — bekannt als das „rote Komplex"-Trio — gelten als Haupttreiber chronischer Parodontitis und ihrer systemischen Folgen.
Was tatsächlich wirkt
Professionelle Reinigung, optimierte häusliche Pflege (Technik, Interdentalpflege, klinisch bewährte Wirkstoffe), Risikofaktor-Management und konsequente Recall-Intervalle sind die Säulen effizienter Prävention.
Periimplantitis: das unterschätzte Risiko
Bis zu 20 % aller Implantate zeigen innerhalb von 5 Jahren Periimplantitis-Zeichen. Früherkennung, Biofilm-Kontrolle und individuelle Nachsorge sind entscheidend für Langzeitstabilität.
Zahnherde & stille Entzündungen — das versteckte Longevity-Problem
Infektiöse Herde an Wurzelspitzen, im Kieferknochen oder unter alten Wurzelbehandlungen können jahrelang symptomlos existieren — und dabei kontinuierlich proinflammatorische Signale in den Körper senden. Diese stummen Entzündungsquellen sind auf konventionellem 2D-Röntgen häufig nicht erkennbar.
Das Digitale Volumentomogramm (DVT) — 3D-Bildgebung des gesamten Kiefers — macht diese Herde präzise sichtbar: Periapikale Osteolysen, Kieferknochen-Entzündungen (NICO/FDOJ) und stille Infektionsherde, die in der klassischen Diagnostik verborgen bleiben. Die frühzeitige Erkennung und Sanierung solcher Herde ist ein zentraler, oft übersehener Hebel für systemische Gesundheit und orale Longevity.
DVT-Expertise: PD Dr. Dr. Lutz Ritter
Als Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie mit Habilitation (Köln 2013) ist PD Dr. Dr. Ritter spezialisiert auf 3D-DVT-gestützte Diagnostik dentogener Herde. Die hochauflösende Volumentomographie ermöglicht die präzise Lokalisation und Ausdehnung periapikaler Prozesse — Grundlage für eine gezielte Sanierung und nachhaltige Prävention systemischer Folgeerkrankungen.
Termin vereinbaren → Zur Praxis →Unser wissenschaftlicher Anspruch
Alle Inhalte basieren auf peer-reviewed Publikationen. Wir kennzeichnen klar, was gesicherte Evidenz ist und was noch Gegenstand der Forschung. Unsere Empfehlungen ersetzen keine ärztliche Beratung.
Wissenschaftlichen Austausch anfragen →Wissenschaftlich entwickelt. Klinisch getestet.
Unsere Produkte entstehen auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur oralen Longevity — transparent kommuniziert, ohne übertriebene Versprechen.
LongeviTeeth Classic
Entwickelt für optimale Biofilm-Kontrolle und langfristige Gesunderhaltung des Zahnfleisches. pH-balanciertes Gel (6,6–6,9), mildes Minz-Zitrus-Aroma.
LongeviTeeth Sensitive
Speziell für empfindliche Zähne und exponiertes Wurzeldentin. Remineralisierend, sanft entzündungshemmend, SLS-freie Gel-Basis mit beruhigendem Aloe-vera-Komplex.
LongeviTeeth Complete Kit
Das komplette Longevity-Präventionspaket: LongeviTeeth Tooth Gel + Mundspülung + Interdentalpflege — alle Produkte aufeinander abgestimmt, alle Wirkstoffe vereint.
Was Sie heute für Ihre orale Longevity tun können
Evidenzbasierte Empfehlungen von PD Dr. Dr. Lutz Ritter — für Patienten, die nicht nur behandelt, sondern verstanden werden wollen.
1 · Zweimal täglich putzen
Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen — Technik wichtiger als Dauer. Kreisende oder rüttelnde Bewegung, keine Schrubbbewegung.
2 · Interdentalpflege täglich
Zahnseide oder Interdentalbürsten täglich nutzen. 40 % der Zahnoberfläche bleiben beim Bürsten unberührt — hier entsteht der gefährlichste Biofilm.
3 · Professionelle Reinigung
Je nach Risikoprofil alle 3–6 Monate professionelle Zahnreinigung und parodontales Screening. Recall rettet Zähne und schützt die Gesundheit.
4 · Zucker reduzieren
Weniger raffinierten Zucker — er fördert Dysbiose im Mikrobiom und schwächt die natürliche Pufferkapazität des Speichels.
5 · Nicht rauchen
Rauchen ist der stärkste Risikofaktor für Parodontitis und Periimplantitis. Es maskiert Entzündungszeichen (weniger Blutung) und verzögert die Diagnose.
6 · Systemerkrankungen kontrollieren
Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kontrollieren. Die Wechselwirkung ist bidirektional: orale und systemische Entzündung verstärken sich gegenseitig.
7 · Mikrobiom ernähren
Ballaststoffreiche, pflanzenbasierte Ernährung unterstützt eine gesunde orale Mikrobiom-Balance. Probiotika können ergänzend hilfreich sein.
8 · Parodontitis früh behandeln
Erste Zeichen — Blutung beim Putzen, Zahnfleischrückgang, Mundgeruch — ernst nehmen und frühzeitig behandeln lassen. Frühtherapie ist einfach und effektiv.
Das Gesicht hinter i2ol
Das Institute for Oral Longevity wurde von einem der renommiertesten deutschen MKG-Chirurgen gegründet — mit klinischer Exzellenz, wissenschaftlicher Tiefe und einer klaren Vision für präventive Mundgesundheit.
PD Dr.med. Dr.med.dent. Lutz Ritter
Doppelpromotion (Dr.med. TU München · Dr.med.dent. Uni Köln), Habilitation (Uni Köln 2013). Praktisches Jahr u. a. am Massachusetts General Hospital / Harvard Medical School, Boston. Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Vorstandsmitglied DGCZ (2010–2022). Seit 2014 in eigener Praxis Fachzentrum Ritter & Ritter, Hennef an der Sieg.
Zur Praxis →
Dr. Hanna Ritter
Zahnärztin und Praxispartnerin im Fachzentrum Ritter & Ritter in Hennef an der Sieg. Mitbegründerin des Institute for Oral Longevity mit Fokus auf patientennahe Kommunikation und ganzheitliche Präventionsstrategien.
Zur Praxis →Kooperationspartner gesucht
Das Institut wächst. Wir suchen Zahnärzte, Wissenschaftler und Unternehmen, die unsere Vision einer präventiven Oral-Longevity-Medizin teilen.
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